Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach

Mira und Kira unter den Top 10

Mittendrin und nicht nur dabei waren – in Anlehnung an einen Werbeslogan - die Teilnehmerinnen von der LG Nordheide bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften im Grenzlandstadion von Mönchengladbach-Rheydt. Jeweils als Zehnte in der Klasse WJU18 kehrten Diskuswerferin Mira Waterhölter (LGN/MTV Borstel-Sangenstedt) und Hürdenläuferin Kira Mae Lüllau (LGN/MTV Pattensen) zurück und verfehlten dabei nur knapp die Finals der acht Besten ihrer Disziplinen.

Kira Mae Lüllau lieferte über 400m Hürden eine überzeugende Vorstellung und verbesserte gleich als Vorlauf-Dritte ihren Kreisrekord auf 64,28 Sekunden. Das reichte unter den 32 Konkurrentinnen als  Zehnte der Zeitschnellsten für das B-Finale. Aufgetretene Achillessehnenbeschwerden konnte dann der Physiotherapeut des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes so weit reduzieren, dass die schnelle Pattensenerin auch noch in 63,62 Sekunden als Zweite ein furioses Final-Rennen absolvierte  - mit der achtbesten Zeit aller Finalistinnen und damit noch schneller als drei Mädchen im A-Lauf.

Neben Kira war mit Augustine Boldt (LGN/MTV Obermarschacht) auch die zweite Leistungsträgerin des 4x100m-Staffelquartetts noch zu Gast beim Physio – keine optimalen Vorzeichen für das Team, das durch Startläuferin Sophie Bausch (LGN/MTV Lassrönne) und Schlussläuferin Leonie Rüscher (LGN/TSV Winsen) komplettiert wurde. Dennoch rannten die Mädchen in 49,54 Sekunden als Vorlauf-Dritte nur sehr knapp am B-Finale vorbei, konnten sich aber vom 24.Rang der Meldeliste auf eine respektable 18. Position in der Endabrechnung unter 33 angetretenen Staffeln verbessern.  

Das Finale der acht Besten war das erklärte Ziel auch für Diskuswerferin Mira Waterhölter als Elfte nach den Vorleistungen. Die Bezirksrekordlerin startete im 1. Durchgang mit 38,72m nicht optimal und beim 2. Versuch landete die 1kg-Scheibe knapp außerhalb des Sektors. Um den Endkampf zu erreichen, musste dann eine Weite über 42m her. Das war vielleicht zu viel Druck für die 17-jährige Gymnasiastin, die im 3. Versuch mit guten 40,86m als Zehnte den Wettkampf abschloss.

Lena Helmboldt (LGN/TSV Winsen) mußte im 1500m-Vorlauf zwei Runden das Tempo machen und wurde dann von der Konkurrenz überlaufen, kam dabei durch einige Rempler aus dem Rhythmus und verlor den Kontakt zur Spitze. Mit 4:59,59 Minuten war am Ende nicht mehr drin als Rang 17 unter den 19 angetretenen Läuferinnen. Lena kann allerdings im kommenden Jahr auch noch in der Klasse U18 starten und dann vielleicht das 12-er Finale anstreben.

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 Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken. (Fotos B. Helmboldt)